oh no…

six hours along the high-speed track honnover-fulda, of course in an ICE. Wie würd ich es sonst ausstehen? Allen voran erst mal allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch. Ich weiß, ich habe es vergessen anzukündigen, dass ich nach Hamburg und Schleswig-Holstein fahre, aber nun bin ich nun mal schon hier. Sitze vor dem Laptop und blogge. Es bietet sich gerade die Gelegentheit. Wie schon angekündigt, fand ich die ICE-Fahrt auf der für mich neuen Strecke nicht besonders aufregend. Die Probleme begannen schon in Karlsruhe: Der ICE 76 war etwas überfüllt. Was zum einen damit zu tun hat, dass er schon eine weite Strecke hinter sich hat (Er musste schon heute von Zürich HB herfahren und noch eine weite Reise durch quer Deutschland steht vor ihm. Er hat als Endbahnhof Kiel. Wenn er schon so weit fährt, wieso eigentlich nicht gleich durch bis Flensburg? Aber ich denke, dass der hohe Passagierandrang etwas mit dem neuen Fahrplan zu tun hat. Der Fahrplan besagt nämlich, den ICE-Zügen aus Dortmund und Frankfurt Flughafen in Karlsruhe zu enden und ausgerechnet den IC-Zügen aus Nürnberg und Schwäbisch Gmünd weiter bis nach Basel zu fahren. Was natürlich dazu führt, dass die noch erhaltene ICE-Strecke stärker ausgelastet ist.

Aber für mich hat es noch die blöde Nebenwirkung, dass Obi jetzt von Freiburg nach Gmünd durchfahren kann und mein Zug bis Stuttgart rappelvoll ist. Fast findet man keinen Sitzplatz mehr. Das gleiche Theater jetzt im ICE: Umständlich, wenn man auf die Reservierungsanzeigen schauen muss. Ich fahr bis Mannheim auf dem einen Sitzplatz, dann wechsle ich bis Frankfurt in den nächsten Wagen, so geht es bis ich in Frankfurt endlich in einem Abteil einen Sitz bis Hamburg-Dammtor finde. Es wird ab Frankfurt auch nicht spannender. Ich schaue aus dem Fenster heraus und auf die Geschwindigkeitsanzeige. Wie lästig, wenn man mit nur 150km/h von Frankfurt eine Stunde im ICE sitzt, der eigentlich 280 schafft. Die DB war natürlich wieder zu faul, die stark ausgelastete Zubringerstrecke von Frankfurt bis Fulda auszubauen. Dann kann es endlich losgehen. Ich blicke gebannt auf die Anzeige, die besagt, dass der Zug 240 fährt, dann wechselt die Anzeige in den Reiseplanmodus. Ich könnte dieses Ding verfluchen! Denn es ist wackelig im Zug, vor allem wenn man steht. Das hin und her rütteln lässt mich völlig auf das Ausbalancieren konzentrieren. Da beginnt der Zug auch schon zu bremsen. Ich schaue zur Anzeige: 200km/h. Mist! Ich habe den Höhepunkt verpasst. Doch offensichtlich hat sich der lokführer mit der Entfernung nach Kassel verschätzt und fängt dummerweise an, mit der Druckluftbremse zu bremsen. Ich denke: Toll! Jetzt darf ich nicht nur links und rechts balancieren, sondern auch noch vorn und hinten! Ich verschwinde besser auf mein Sitzplatz. Den Rest der Reise ging es etwas ruhiger zu. Ab Dammtor fahr ich mit der S-Bahn nach Eidelstedt, wo ich in so ne zweiteilige Dieselbahn einsteig und mich an die alten Zeiten erinner. Endlich bin ich nach genau 6 Stunden und 0 Minuten Fahrt an meinem Ziel im Holsteinischen Henstedt-Ulzburg Süd angekommen.

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