Sherlock Holmes in 128 Minuten

Das Plakat zum Film

Von Kevin Wang

Sherlock Holmes – so heißt der neue Film des Regisseurs Guy Ritchie. Dieser Film mit Überlänge schildert das Wichtigste in Holmes‘ Leben. Eine gute Besetzung, ein tolles und faszinierendes Thema und eine berühmte Firma machen diesen Film wirklich einzigartig.

Anmerkung: Alle Bilder stammen entweder aus der Website von Warner Bros oder aus den Trailern des Films.

INHALT

Es ist eine merkwürdige Geschichte mit viel schwarzer Magie. Am Anfang des Films platzt man mitten in die Festnahme von Lord Blackwood, ein langgesuchter Verbrecher. Er wird zu Tode verurteilt, übermittelt Holmes aber eine ungute Botschaft. Sherlock soll seinen Horizont erweitern, denn bald werde unglaubliches geschehen. Und tatsächlich, nach seinem Tod geschehen viele merkwürdige Dinge und es häufen sich merkwürdige Todesfälle. Und Lord Blackwood befindet sich nicht mehr in seinem Sarg und lebt offenbar, obwohl Dr. Watson ihn für tot erklärt hat. Watson fühlt sich in seiner Ehre angegriffen und ermittelt zusammen mit seinem Freund Sherlock Holmes. Zu dieser Zeit steckt Holmes in einer Krise, denn Watson will Mary heiraten und ausziehen. Holmes ist eifersüchtig, so ist ihre Freundschaft auf eine harte Probe gestellt. Auch das plötzliche Auftauchen von Irene Adler, Holmes‘ einziger Liebe, macht das konzentrierte Ermitteln nicht einfach. Wird das Dreamteam von Sir Arthur Conan Doyle es schaffen, diesen scheinbar unerklärlichen Ereignissen auf den Grund zu gehen? Eins steht fest, ihnen bleibt nicht viel Zeit, denn Blackwood hat angekündigt, wieviele Morde nötig sind, um die Weltherrschaft zu erlangen. Und diese Frist läuft ab…

DIE BESETZUNG

Er bewies seine Fähigkeiten u.a. bei Iron Man
Der Brite ist sehr vielfältig und bestens geeignet für diese Rolle
Der Brite ist sehr vielfältig und bestens für diese Rolle geeignet.
Als Star des Jahres 2009 ist die Kanadierin einfach gut
Als Star des Jahres 2009 ist die Kanadierin einfach gut
Er arbeitete schon oft mit Guy Ritchie zusammen und ist einfach DER Vertreter für das Böse
Er arbeitete schon öfter mit Guy Ritchie und ist einfach DER Vertreter des Bösen

Außerdem noch zu erwähnen:

Eddie Marsan als Inspektor Lestrade

Kelly Reilly als Mary Marston

SZENEN & ZITATE

Ritchie arbeitet auch mit Running Gags. Denn im Film kommt die Bulldogge von Holmes und Watson immer wieder vor, an dem Holmes immer wieder medizinische Experimente durchführt, er es aber komischerweise immer über lebt. Zitat Watson: „Er hat schon wieder den Hund getötet“.

Sherlock Holmes benutzt immer einen Trick, um Watson zum gemeinsamen Ausflug zu bewegen. Er lässt immer seine Pistole liegen und erwähnt dann nebenbei noch, dass er die Pistole einpacken soll. So muss Watson ihm immer hinterherlaufen, damit Holmes sich nicht in große Gefahr begibt. Aber die Pistole dient eher als mentale Sicherheit, die nie benutzt wird. Watson hat es irgendwann satt und zahlt es Holmes heim. Als Sherlock gerade Schlösser knackt, tretet Watson die Tür ein und jagt Holmes einen Schrecken ein.

Die ständigen Streitereien zwischen den beiden Hauptrollen führt zu exotischen Dialogen:

Watson: „Sie zünden hier mein Haus an und verjagen mit diesen Schüssen meine Patienten!“

Holmes: „UNSER Haus“

Watson: „Sie töten meinen Hund 3 Mal am Tag!“

Holmes: „UNSER Hund“

Eine lustige Kampfszene, in der sich Holmes mal wieder in Gefahr begibt.

Durch diese Schlägerei ist eine gesamte Werft mit Schiff zerstört worden und Holmes und Watson wachen im Gefängnis auf. Watson ist genervt und belehrt Holmes, darauf Holmes:

Holmes: Hör auf, dich zu beschweren, Watson!

Watson: Ich beschwere mich nie! Habe ich mich denn jemals über ihre Geigenspiele um 3 Uhr nachts beschwert? Oder ihre Unordnung, ihre mangelde Körperhygiene oder dass sie meine Kleidung stehlen?

Holmes: …

FAZIT

Sherlock Holmes – der Film beinhaltet alle wichtigen Rollen der Bücher. Jedoch kämpfen jetzt auch Watson und Holmes mit Kraft, aber dadurch wird dem Film Action und Spannung verliehen. Der Fall an sich ist superspannend, doch leider kommt die Szene der Auflösung und die Ermittlung ein wenig zu kurz. Die wichtigsten Indizien werden nur kurz eingeblendet und am Ende sitzt Holmes in Fast-Foward schweigend in seinem Zimmer und zieht Kreise auf dem Boden. Dann wird das Ergebnis verkündet. Der fesselnde Film macht hungrig auf eine Fortsetzung und ist echt ein Erlebnis. Die Filmmusik stammt von Hans Zimmer, der für die gute Untermalung bekannt ist. Schade ist aber, dass fast alle witzigen und wirklich guten Szenen schon im Trailer zu sehen sind, sodass es im Kino nicht mehr so lustig ist. Ein weiterer Negativpunkt ist, dass die Person Holmes im Film umgeschrieben wurde. Zum Beispiel Sherlock Holmes plötzlich mit Frauen umgehen und weiß sich nicht mehr zu waschen. Alles in allem ein guter Film, allerdings kein klassischer Holmes.

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