Unser Mai

Bild: Morio @ Wikimedia Commons

Mai? Schon vorbei?Tägliche Schocknachrichten der EHEC-Kategorie füllen die Zeitungen und am 31. Mai erfahre ich, dass die „Los Gurkos“ doch nicht an dem Disaster schuld sind. Aber auch am LGH war das wieder einer der Monate, über die man wirklich etwas erzählen kann.Unsere Schulfamilie wächst. Frau Müller ist seit diesem Monat als Vertretungslehrerin an der Schule. Sie vertritt die schwangere Sportlehrerin im Fach Sport. Bekannt gemacht hat sie sich vor allem durch das Engagement in den Abend- und Nachmittagsstunden in der Turnhalle. Doch wächst das Kollegium wirklich? Nein, denn uns werden nach heutigem Stand vier Lehrer verlassen. Wir werden in Sport also komplett den Lehrerinnen überlassen – also gute Nachricht: Wenn keine Lehrer kommen, gibt es kein Schwimmen mehr!

Wir als offenbar „priviligierte Schule“ – haha – wollen die Ergebnisse des internationalen Wettbewerbs Mathe ohne Grenzen vor allen anderen bekommen haben. Denn der Mathekurs M4s (ex M6) hat den ersten Platz erreicht, aber nach Nachfragen an anderen Schulen, scheinen wir die einzigen zu sein, die die Ergebnisse schon wissen.

Um das große Thema „Individuabitur“ der 39 „Individuabilisten“ nicht zu zerstückeln, ausnahmsweise nicht chronologisch geordnet folgt jetzt der Abschluss des Kapitels „Abitur 2011“: Nachdem das schriftliche Abitur überstanden war und die Ergebnisse am 18. Mai verkündet worden waren, konnten sich manche schon ausruhen, weil ihr 1,0-Abi schon feststand, aber für die Mehrheit ging es in die zweite Runde. Man hat sich auf das mündliche Abitur am 25. Mai vorbereitet. Nach diesem Tag wurde auch der Gesamtstufenschnitt von 1,6 bekanntgegeben. Dabei gab es fünfmal die 1,0 und fünfmal die 1,1. Danach ging es an den Abschied von 12 bzw. 13 Jahren Schule, dem Internat und den Freunden – ab der Abifeier am 27. Mai wurde unsere Schule um 39 Schüler kleiner. Darauffolgend fand der krönende Abschluss der Schulkarriere, der Abiball in Wißgoldingen statt.

Am 20. Mai fand das zweite LGH-Kloster-Konzert statt. Es wurde im geräumigen, kalten und hallenden Kloster Lorch gesungen, gespielt und zugehört. Dieses Event hat uns viel Geld gekostet und man hat einfach nicht bedacht, dass man in einem hallenden Raum keine Mikrofone benutzen sollte. Außerdem mussten wir wegen dieser Veranstaltung auf den WG-Abend und ein richtiges Klavier verzichten. Man kann schon sagen, dass es uns sehr viel Spaß gemacht hat zu versuchen, die Worte der Redner zu entziffern.

Copyright: Formel 1 in der Schule gGmbH

Am 27. Mai fehlten dem Abreisedienst zwei LGH-Busse, diese waren nämlich mit Tempo 180 auf dem Weg nach Paderborn. Dort fand die Deutsche Meisterschaft von „Formel 1 in der Schule“ statt, in einer wunderbar geräumigen Örtlichkeit – dem Heinz-Nixdorf-Museums-Forum. Zurück ging es im Dreier-Konvoi mit einem Audi A4 im Schlepptau und beinahe enttäuschenden dritten und siebten Plätzen von insgesamt 150 teilnehmenden Teams.

Direkt nach der Ankunft aus Paderborn fand am 29. Mai das Mega-Event „Playground4Poetry“ im Café Spielplatz statt. Es ist ein Poetry Slam, organisiert vom LGH und dem Café. Beim Poetry Slam werden selbstgedichtete Texte vorgetragen. An diesem Tag waren auch in der Slam-Szene bekannte Persönlichkeiten vertreten. Im „Playground“ tummelten sich mehr Menschen als geplant, woran sich das zunehmende Interesse der Öffentlichkeit zeigt.

Am 30. Mai wurde dann unser Schulhof von einem Schlauch durchkreuzt, der in das Biotop führte. Es ist nämlich mittlerweile so viel Wasser verdunstet, dass das Biotop, das eigentlich einen Lebensraum für sich darstellt, manuell mit Wasser aufgefüllt werden musste. Eine kuriose Situation!

Am 31. Mai gab es dann den bizarren Abschluss des Monats. Der Tag war von zwei Gedanken geprägt: Wieso macht das Freibad erst ab dem 1. Juni länger auf, sodass dort abends geschwommen werden kann? Zweitens: Da haben die Abiturienten aber etwas verpasst! Denn während des Abendessens kam es zu einem Feueralarm im Schulgebäude, sodass sogar die Feuerwehr kam und sich herausstellen konnte, dass es ein Fehlalarm war. Das war nicht das erste Mal, dass ein Feuermelder kaputt ist. Außerdem sah man so deutlich, welche Personen zu spät zum Abendessen kamen…

Zum Weiterlesen: Die komplette Unser-Monat-Kolumne

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