Unser Juli

Bild: Morio @ Wikimedia Commons

Ich darf hiermit feierlich das Schuljahr abschließen. Vor allem freuen wir uns, früher als andere BaWüler Ferien zu haben. Das bringt nur Vorteile. Trotzdem erscheint „Unser Juli“ erst am 28.07., dem offiziellen Ferienanfang.

Schon am 1. Juli fuhren die Elftklässler auf Studienfahrt. Jeweils wahlweise nach Rom oder Dublin als diesjähriges Alternativziel. Sie konnten sich freuen, denn sie verpassten den 2. Juli. Es war nämlich Kennenlerntag und gleichzeitig Alumnitag. Kurioses Zusammentreffen der Menschen, die das LGH noch erwartet und derer, die es schon hinter sich haben. Auf jeden Fall waren viel zu viele Fremde auf dem Campus, irrten mit LGH-Rallyes herum und befragten sehr beschwerlich gefundene Freiwillige LGHler, die größtenteils einfach ihren Samstag genießen wollten.

Am 7. Juli kamen dann eine Gruppe Ukrainer mit ihren Austauschpartnern aus der Mathe-Sommerakademie im Schwarzwald zurück. Ein Teil derer spaltete sich ab und fuhr nach Stuttgart, traf sich mit dem Rest des Mathekurses M4s und bestritt die Siegerfeier des Wettbewerbs Mathe ohne Grenzen. Sie kamen mit insgesamt 500€ zurück und durften den Schulabend mit den meisten Mottoänderungen erwarten. Dieser war dann auch entsprechend schrecklich und die Lehrer kündigten danach für nächstes Jahr ein Schulabend-Niveau-Erzeugungs-Additum an. Vielleicht gibt es wieder die Rückkehr des Glücksrads. Aber zurück zu den Mottos. Die WG konnte sich wohl nicht einigen und schlug „Dieser Schulabend wird gerockt“, „Wir zelten schwarz“ und „Chaos“ vor. Am Ende war es auch chaotisch und die Beiträge wurden meist nie zu Ende vollführt.

Am 11. bzw dem 12. Juli fuhren die beiden zehnten Klassen auf Klassenfahrt. Im Prinzip das gleiche wie eine Studienfahrt, nur erstens nach München (10a) bzw. Berlin (10b) und zweitens ist die ganze Fahrt nicht fest eingeplant, sondern wurde durch Bemühen von Schülerseite organisiert. Für eine Woche eine Großstadt kennenlernen und die großzügige Freizeit war auch gerechtfertigt, nach den ganzen Kirchen. Aber das gehört wohl zum Programm einer Stadtführung.

Am 17. Juli bekamen wir nochmals den Beweis, dass die Feuerwehr schnell vor Ort sein kann, wenn der Feueralarm los geht. Auch wenn dieser Alarm zwar erst Minuten später als Alarm wahrgenommen wird – hauptsache die Feuerwehr kommt. Am Ende war es doch nichts ernstes, sondern nur heißes Öl.Schon am 18. Juli mussten wir leider Clayton Barber verabschieden. Er war einen Monat als Austauschschüler von Ingo Lange aus den USA ans LGH gekommen und ist uns ans Herz gewachsen. Er nahm auch an der Mathe-Sommerakademie teil und er war erleichtert, als es endlich wieder Matheunterricht auf Deutsch gab.

Bild: Tomasz Sienicki @ Wikimedia Commons

Die letzte Schulwoche bricht an, jedem ist alles egal – der beste Teil des Schuljahres! Am Mittwochabend, dem 20. Juli sollte das Sommerfest stattfinden, doch das Wetter nicht mitspielen. Kurzerhand wurden die LGH-Wasserspiele geplant, zur Freude einiger WGen, die deshalb ihre geplanten Beiträge nicht organisieren mussten. Alles, was möglich war, wurde in den Indoorbereich verlagert. Doch am Ende gab es exakt drei bemerkenswerte Sachen: einmal gutes Essen, schlechte Diskomusik und kein einziger Tropfen Regen.

Am nächsten Tag, stand dann das große Putzen auf dem Programm. Zur großen Freuder der WGen, dessen WG-Mentoren zu diesem Jahr von der Schule gehen. Dies ist sehr schade, aber gut war, dass es ihnen einfach egal war, dass nicht ganz so gründlich geputzt wurde. Freitag war dann wieder ein Tag zum Entspannen. Dieser Tag ist für Jahresabschlussfeiern von unterschiedlichen Kursen und Addita geplant, doch es gab erstaunlich wenige, sodass die meiste Zeit frei zur Verfügung stand.

Am letzten Tag des Jahres, dem 23. Juli gab es dann noch die Zeugnisse und die große Jahresabschlussfeier mit den ganzen Preisen zur vergeben. Ein Rekord wurde jedoch aufgestellt: Diese Feier dauerte weniger als zwei Stunden – das erste Mal der ganzen Schulgeschichte – und lag damit trotz einer Zugabe der Abschlussband im Zeitplan.

Zum Weiterlesen: Die komplette Unser-Monat-Kolumne

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