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2015: GPS statt Radar

Die Zukunft des Flugverkehrs ist GPS. Das Radarsystem kann den heutigen Verkehrsaufkommen nicht mehr standhalten, die ungenauere Positionsbestimmung zwingt die Flugsicherung zu größeren Sicherheitsabständen. GPS könnte dieses Kapazitätsproblem in den Unendlichen Weiten des Himmels lösen. Jetzt steht auch schon ein Zeitpunkt fest, wann die Zukunft beginnen soll: 2015.

Die FAA (Federal Aviation Administration), die Luftfahrtbehörde der USA, wird eine Finanzspritze von 11 Milliarden US-$ erhalten, um die 35 wichtigsten Flughäfen der USA auf GPS umzurüsten. Zusätzlich wird die FAA Maßnahmen finden, Airlines und Flugzeugbauer dazu zu bringen, neueste Satellitentechnologien in den Flugzeugen einzubauen. Der Kongress hat dieses Gesetz heute bestätigt.

Eine genauere Positionsbestimmung ist dadurch möglich, indem GPS die Position eines Flugzeugs jede Sekunde abruft, im Gegensatz zu den ungefähr sieben Sekunden beim Radar. Daraus folgt auch die Möglichkeit zu präziseren und geradlinigeren Anflügen, die die Umwelt schonen.

Dies ist sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung, doch stellt sich die Frage der Priorität, schließlich ist die USA momentan in einer Finanzkrise und das Radarsystem ist ausgefeilt genug und wurde durch die Erkenntnisse nach mehreren Unfällen so weit optimiert, dass es auch in Zukunft Tag für Tag die Sicherheit der Passagiere herstellen kann.

Update: Am 10.02.2012 nahm die Deutsche Flugsicherung das neue GPS-Anflugsystem am Bremer Flughafen in den Regelbetrieb. Damit kommt Deutschland den Amerikanern zuvor. Der Testbetrieb lief schon seit 2008.

VIA: ENGADGET; QUELLE: Mobile Tech Today

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