Unser März

Bild: Morio @ Wikimedia Commons

Hey, alles glänzt, so schön neu! Hey, wenn’s dir nicht gefällt, mach neu! Dieser Monat stand unter dem Motto „neu“, schließlich bürgerten wir die neuen LGHler ein und casteten nach noch neueren LGHlern. Außerdem bekam derfarbfleck ein neues Gesicht, alles neu eben.

Am LGH wird die Schaumtaufe wörtlich genommen: Zwischen der LGH-Erklärung und dem Schokopudding steht ein Hindernis: Eine Schaummaschine, die Minute für Minute weißen Glibber in den dunklen Gang pustet. Für manchen ein Schrecken, für manchen ein Spaß, doch jeder schafft es hindurch. Und am 02. März bekommt jeder seine Portion Pudding, zumindest jeder, der im letzten Halbjahr brav genug war, um die Probezeit zu bestehen. Und wer nicht brav genug war, für den gibt es dann ja nächstes Jahr wieder eine Chance, am LGH offiziell akzeptiert zu werden.

Abgehakt – die Kurzmeldungen des Monats: Vor einem rot gekleideten Publikum referierte der CDU-Bundestagsabgeordnete Norbert Barthle am 15.03.. Nein, wir sind keine SPD-Stammwählerschaft – wir dürfen ja noch gar nicht wählen. +++ Klasse 8 war in Stuttgart unterwegs: Das Beste daran war sicher das Vapiano. +++ Drei Schüler der Klasse 11 erringen den 12. Platz bei einem Chemiewettbewerb in Jena. Immerhin Vorletzte gegen die starke Konkurrenz. +++ Gleich zwei Teams à drei Personen traten beim Mathewettbewerb in Magdeburg an und dies lohnte sich: Ein 7. und ein 13. Platz gegen die ebenso starke Konkurrenz wie in Jena. +++ Erste Preise hagelt es in den alten Sprachen und im Bundeswettbewerb Mathematik. +++ Zu viele Wettbewerbe? Einer kommt noch: Der hauseigene LGH-Kompositionswettbewerb. Mit drei Teilnehmern ist das Treppchen immerhin noch genauso voll wie letztes Jahr.

Bild: Ulf Kaschl

Am 07. und 08. März begann das alljährliche Aussortieren und Testen für neue Bewerber am LGH: In fünf verschiedenen Projekten wurden sie getestet und geprüft. Der ganze Prozess kann sehr ermüdend sein, sowohl für Bewerber als auch für Bewerter. Doch nicht nur Kaffee hält einen wach, auch großartige Momente wie „Die Bank ist zu schmal!“ halten einen wach. Nach zwei Tagen kann man schließlich einen Strich unter die Projekttage ziehen und seinen Eindruck vom Bewerber festhalten. Case closed.

Ach ja, wisst ihr schon? Am 12. März startete derfarbfleck sein großes Redesign! Aber wem sage ich das? Ihr wisst es sicher schon. Bis das neue Archiv funktioniert (kann noch ewig dauern), der kann immer noch auf der alten Seite nachschauen. Aber ich finde ja: Lieber schöne, bunte Flecken als ein funktionierendes Archiv.

Es gibt neues vom unserer Mensa? Ist es etwa der neuerdings bunt gemischte Speiseplan? Nein, viel besser: Es gibt jetzt Currywurst in der Mensa! Am 18. März konnte man sich beim Brunch die Bäuche mit Würsten, Currypulver und Curryketchup vollschlagen. Es ist ein Durchbruch des Küchenausschusses und ich bin erfreut darüber, auch wenn ich die gesundheitliche Wirkung von Currywurst zum Frühstück in Frage stelle.

Ich zitiere den Aushang: „Trotz mehrfacher Ankündigung am Schwarzen Brett und als Ansage beim Frühstück durften wir wieder die Garderoben aufräumen. Hier das Ergebnis! Und räumt euren „Müll“ selber auf.“ Ja, räumt euren „Müll“ auf. Eine Schande, dass es am Ende unser Hausmeister war, der den „Müll“ aufgeräumt und liebevoll sortiert hat!

45 Abiturientinnen und Abiturienten saßen jeweils vier Tage lang in einer stickigen Aula an ihren penibel ausgemessenen Einzeltischen und schauten konzentriert auf ihre Aufgaben. Wohin hätten sie auch sonst schauen sollen? Die Fenster wurden ja mit Papier abgeklebt, um Blicke von außen (und damit auch Blicke nach außen) zu verhindern, aber gleichzeitig noch reichlich Licht hindurchzulassen. Dafür gibt es den Innovationspreis des farbflecks! Jetzt drücken wir die Daumen, dass einige 1,0er unter den Abiturienten sind…

Vor einem Jahr verkündete ich: „Es ist ein Wunder geschehen!“ Dieses Jahr verkünde ich: Es ist kein Wunder geschehen! Das Jahrbuch 10/11 wurde noch gar nicht gedruckt! Aber gebt eure Hoffnung nicht auf, das Jahrbuch könnte womöglich sogar schon vor den Sommerferien kommen. Und bis dahin kann man ja bei „Unser Monat“ nachlesen, was letztes Jahr passiert ist.

Schulabend. Kaum zu glauben, dass wir den Schulabend noch nie als Wørt hatten, aber jetzt ist es ja soweit: Am 22. März gab es keinen Schulabend. Er fiel aus, weil die Aula wegen dem Abitur belegt war. Dies war nicht tragisch, dies war eine unglaublich gute Nachricht! Jeder war froh: Die WGen, die dran waren, mussten keinen organisieren, die Technik hatte Gewissheit, dass an dem Abend keine Panne passieren würde und der Rest der Schülerschaft freute sich über einen freien Donnerstagabend oder eine frühere Abreise. Und die Lehrer freuten sich darüber, dass es einmal keine Kritik am Schulabend gibt. Alle waren froh, bis jemand bemerkte, dass es ja plötzlich unfair sei, dass zwei WGen keinen Schulabend organisieren müssten, der Rest aber schon. Zweifelsohne unfair. Nun, ich habe einen Vorschlag: WG Prietz muss keinen Schulabend mehr organisieren (immerhin hat die halbe WG schon bei einem Schulabend mitgeholfen!) und die zwei betroffenen WGen holen ihren Schulabend nach. Es muss ja keiner wissen, dass ich in WG Prietz bin, psst!

Bild: Ulf Kaschl

Ach hatte ich vorhin „case closed“ gesagt? Noch lange nicht! Am 28. und 29. März fing der ganze Spaß von vorne an: In fünf verschiedenen Projekten wurden sie getestet und geprüft. Der ganze Prozess kann sehr ermüdend sein, sowohl für Bewerber als auch für Bewerter. Doch nicht nur Kaffee hält einen wach, auch großartige Momente wie „Der geklaute Kuchen“ halten einen wach. Nach zwei Tagen kann man schließlich einen Strich unter die Projekttage ziehen und seinen Eindruck vom Bewerber festhalten. Case – für dieses Jahr – closed.

Zum Weiterlesen: Die komplette Unser-Monat-Kolumne

2 Gedanken zu “Unser März

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