Archiv der Kategorie: Antihans Shorts

Aktuelle Nachrichten, in extremer Kurzform.

Moto G 16GB nach unterschätzter Nachfrage endlich wieder auf Lager

Moto G YellowDas Moto G in der 16-Gigabyte-Version, das Antihans Smartphone des Jahres, ist endlich in den Verkaufskanälen angelangt. Ich muss es ja wissen, ich habe mir schließlich eins besorgt.

Nachdem Media Markt und Saturn Anfang Dezember mit jeweils fünf bis zehn 8-GB-Modellen beliefert wurden, kam diese Woche endlich eine größere Ladung mit den begehrten 16-GB-Versionen an. Offenbar hatte man die Nachfrage unterschätzt:

Motorola hat die Nachfrage nach dem Moto Gunterschätzt. Das gab Christoph Janeba, International Portfolio Director bei Motorola, heute im Gespräch mit Areamobile auf einem Presse-Event in München zu. Man habe nicht mit einer so großen Nachfrage nach der teureren Version des Smartphones gerechnet, da sich dieses vor allem an preisbewusste Nutzer richtet, erläuterte der Motorola-Manager. Offenbar ist das Gerät aber auch für eine Zielgruppe interessant, die Motorola laut Janebas Aussage gar nicht im Blick hatte: technikaffine Nutzer, denen absolute Spitzen-Smartphones zu teuer sind. (Quelle: Areamobile)

Das Moto G ist übrigens das vierte Smartphone überhaupt, das ein Android 4.4 KitKat Update erhält – und das für 169€. Definitive Kaufempfehlung.

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Aufgenommen am 08.01.14
Aufgenommen am 08.01.14

Bestes Beispiel, wieso Wikipedia keine Quelle ist. Alles zwar korrekt, aber der Kontext fehlt.

Asus Transformer Book Duet – das 599$ Ultrabook mit Android als Dessert

Bild: The Verge
Bild: The Verge

Tausende Tech-Reporter jagen momentan in Las Vegas durch die Messehallen, doch ich bin an einem Gerät hängen geblieben: dem Asus Transformer Book Duet TD300.

Es ist ein 13-Zoll-Ultrabook mit Haswell-Prozessor, Full-HD-Display ab 699$. Die günstigste Variante für 599$ kommt mit einem schwächeren 1366*768-Display. Das alleine ist schon ein ziemlich gutes Angebot, allerdings kommt das Duet mit einigen Überraschungen daher:

Das Tastatur-Dock kann abgenommen werden, was das Ding zu einem 13-Zoll-Tablet macht. Durch die Tastatur erhält man einen zusätzlichen Akku und eine züsätzliche Festplatte (bis zu 1 TB) zur SSD im Tablet.

Außerdem läuft auf dem Duet parallel Windows 8.1 und Android 4.1 Jelly Bean. ASUS verspricht einen Wechsel zwischen den zwei Systemen innerhalb von vier Sekunden. Es ist das erste von vielen neuen Dual-OS-Geräten, die im kommenden Jahr erscheinen werden. Es ist auch die erste Instanz eines leistungsstarken Haswell-Prozessors in einem Android-Tablet.

Ob Android sich auf einem 13-Zöller nützlich machen kann, muss sich noch zeigen, aber für das Lesen von Büchern und Magazinen oder das Spielen von Android-Spielen macht sich das große Google-Play-Ökosystem sicherlich nützlich.

Asus Transformer Book Duet TD300 2Aber darum geht es mir nicht: Man bekommt hier einen guten Ultrabook-Tablet-Hybriden ab 600 Dollar. So viel kostet auch ein iPad mit vergleichbarer Speicherkapazität. Das ist sicherlich kein revolutionärer Preis, aber immer noch ein Stück günstiger als die Konkurrenz. Das Android ist nur das Sahnehäubchen.

Das Transformer Book Duet wird keine Rekorde in Sachen Gewicht, Dicke oder Akkulaufzeit setzen, aber es ist eines der günstigen Ultrabooks und vernachlässigt nicht das Design oder die Qualität. Es ist auch ohne Android ein gutes Gerät, das viele Freunde finden wird.

Quelle: ASUS; Via: The Verge

Deutsche Medien fallen scheinbar auf Postillon-Satire rein

Der 2. Januar 2014 wird in die deutsche Mediengeschichte als der Tag eingehen, an dem entweder die deutschen Medien komplett auf einen Artikel des beliebten Satire-Blogs Der Postillon reingefallen sind, oder an dem alle auf den Postillon reingefallen sind.

Der Postillon veröffentlichte am 1. Januar folgenden Artikel:

Exklusiv: Ex-Kanzleramtsminister Ronald Pofalla wechselt in den Vorstand der Deutschen Bahn

Während sich Medien wie DER SPIEGEL, das Handelsblatt, die Sueddeutsche und die Tagesschau auf einen Artikel in der Saarbrücker Zeitung, welcher allerdings erst morgen (3. Januar) gedruckt werden soll, berufen.

Zusätzlich sichern sie sich dadurch ab, dass die Nachrichtenagenturen REUTERS und dpa über diesen Wechsel Pofallas berichten. Allerdings bezieht sich REUTERS ebenfalls auf den noch-zu-veröffentlichenden Bericht der Saarbrücker Zeitung: „Die Saarbrücker Zeitung (Freitagausgabe) hatte berichtet…“. Noch kurioser ist es, dass sich die Saarbrücker Zeitung selbst auf dpa-Berichte beruft.

Wenn Pofalla tatsächlich zur DB wechseln sollte, dann Hut ab an den Postillon. Wenn nicht, dann auch.

Update: Der Postillon wurde nun von der Spiegel-Online-Redaktion kontaktiert: „Könnten Sie mich bitte einmal […] zurückrufen. Es geht um Ihre Pofalla-Meldung von gestern.“ (Quelle)

Update 2: Die Wahrscheinlichkeit, dass dies eine wahre Meldung ist, sinkt weiter dem absoluten Nullpunkt entgegen. Da die Postillon-Zeile „Ein Vorstandsposten bei der Bahn wird mit 1,3 bis 1,8 Millionen Euro im Jahr vergütet.“ in nahezu jedem Medienbericht auftaucht, ist es so gut wie sicher, dass der Postillon die Quelle dieses Berichts ist. Aus aktuellem Anlass noch ein XKCD-Comic.

Update 3: Es stellt sich heraus, dass der Postillon an seinen Timestamps herumgespielt hat, da der Twitter-Feed eine andere Geschichte erzählt. So wurde der Artikel über Pofalla erst am 2. Januar um 18:45 veröffentlicht, also nach den anderen Medien. Well played.

Anandtechs Transformer Book T100 Review:

Since you’re dealing with […] Windows 8.1 here, you can obviously run nearly all old Windows applications. This is a huge deal as it means you can replace IE11 with Chrome, not to mention use the T100 just like any other PC. I’m honestly surprised by the lack of really good 3rd party Windows applications that use the new UI. I expected there to be more uptake by now, but I was very wrong. The T100’s success doesn’t depend on having more modern UI Windows 8.1 apps since it can still function like a traditional PC, but the undocked tablet experience could surely benefit. Windows 8.1’s native apps are definitely better this time around, but the tablet experience alone isn’t as good as what you’d get on Android or iOS. Microsoft’s new UI definitely has its moments (I’m still a fan of how easy it is to multitask in the OS), but it still has a long way to go.

Beste Zusammenfassung von den Vor- und Nachteilen von Windows 8/8.1, die ich bisher gelesen habe. Windows 8 verliert in Vergleichen immer, da es nicht optimal für Laptops ist (schwer mit der Maus zu navigieren), aber auch nicht für Tablets (nicht genug Metro-Apps). Aber wir vergessen, dass Windows 8 für eine Kombination aus Tablet und Laptop perfekt geeignet ist (Zugriff zu wichtigen Programmen wie Office und Photoshop und besseres Multitasking für Tablets). Insbesondere Netbooks profitieren von deutlich größeren UI-Elementen und Icons auf den kleinen Bildschirmen. Windows 8 passt nur nicht in unsere Vorstellung einer strikt getrennten Tablet-Laptop-Welt.

T-Mobile USA, mein Lieblingscarrier, schlägt wieder zu. Kunden werden in Zukunft in über 100 Ländern von den Roaming-Kosten für mobiles Internet und SMS befreit. Die Geschwindigkeit fürs Gratis-Surfen ist allerdings auf 128 kbit/s gedrosselt (in Deutschland sind 64 kbit/s üblich). Ein großer, revolutionärer Coup, bravo.

[tweet https://twitter.com/zpower/status/388076929854631936]

CyanogenMod Installer: Ein Traum wird wahr.

Alle, die meine nervenaufreibene Installation von CyanogenMod gelesen haben, wissen dass es wahnsinning kompliziert ist, andere Betriebssysteme auf Android zu installieren. Aber mein Fazit war, dass es den Stress wert war.

Nun, es gibt gute Neuigkeiten! Dieser Stress ist nun nicht mehr nötig. Denn CyanogenMod arbeitet gerade an einem Ein-Klick-Installer von CyanogenMod, der gerade in der Beta-Testphase ist und in ein paar Wochen veröffentlicht wird. Dann übernimmt das kleine, geniale Programm das ganze Drama um Bootloader, Root, Recovery und ROM.

Im obigen Video wird der Installer demonstriert und wie erwartet funktioniert er perfekt. CyanogenMod Installer: Ein Traum wird wahr. weiterlesen