Unser Februar

Empörte Gesichter: Dieses Mal war „Unser Februar“ ausnahmsweise pünktlich zum 01.03. fertig und derfarbfleck verzögert die Veröffentlichung wegen eines Umzugs in den Kongo. Deshalb gewährt antihans Euch jetzt eine exklusive Total-Vorschau auf den Artikel, der wahrscheinlich auf der neuen farbfleck-Seite halb so gut aussehen würde. Also genießt ihn lieber hier!

Bild: Morio @ Wikimedia Commons

Fasching oder Comenius? Was war das Wort des Monats? Am Ende läuft es bei mir auf Comenius hinaus, denn an jedem Faschingstag musste man denken: „O Gott, was müssen die Comenius-Leute von uns denken?“. Nicht einmal wir machten Halt vor der verrücktesten Woche des Jahres und legten nebenbei die Arbeit nieder: „derfarbfleck“ schrieb ganze null Artikel.. Der ganze „farbfleck“? Nein! Ein unbeugsamer Gallier hört nicht auf, unermüdlich zu berichten. Seine Notizen dienen als Grundlage für diesen Artikel.

Am 9. Februar bekamen wir Besuch von zahlreichen Alumni. Alle Jahre wieder stehen sie unseren Fragen zum Studium Rede und Antwort, doch eins war dieses Jahr anders: Wenige Schüler kamen. Dies liegt vor allem daran, dass diese Veranstaltung im Rahmen des Vortragsabends nicht angekündigt wurde. Es erfuhren nur diejenigen, die direkt zuvor beim Abendessen waren. Die Schnittmenge der Oberstufenschüler und der Anwesenden beim Abendessen ist nicht groß.

Abgehakt – die Kurzmeldungen des Monats: Debating? Wäre interessant, wenn es nicht jeden Monat wäre. Dieses Mal war es übrigens die Senior League. +++ Klasse 7 war auf Skifreizeit! Schnee war diesen Winter ja eine Seltenheit, doch in den Bergen findet man immer etwas Schnee und in Scheiben geschnittene Milch, um eine tolle Woche zu erleben. +++ POL&IS klingt unspektakulär, Bundeswehr schon besser. So war es auch bei der Wirtschaftssimulation namens „Politik und Internationale Sicherheit“: Die Tatsache, dass Schach bei der Bundeswehr als Sportart durchging, war wohl das Interessanteste. +++ Einen Tag länger Ferien, dies verdanken wir dem pädagogischen Tag. Wenn die Lehrer diese Fortbildung nötig haben… +++ Nath steckt im Klo fest, Sax bricht die Tür auf.

Am Sonntag, den  12. Februar, zogen norwegische, englische und französische Stimmen durch das Internat. Comenius hat begonnen. Kultureller Austausch in Europa ist das Ziel, um zum Ziel zu kommen braucht man ein Schild im Schulhaus. Da sind jetzt also diese Gäste und schreiben den Tag lang Theaterstücke, drehen Filme, singen und alles andere, was mit „Kultur“ zu tun hat. Diese Kunstwerke wurden dann also am Schulabend vorgeführt und es wurde ein Schulabend, an den wir uns noch lange erinnern werden.

Brennpunkt Schulabend. Seit dem 17. Februar 2011 hielt WG Schäfer den Rekord für den schlechtesten Schulabend aller Zeiten und dieser sehr begehrte Preis wird dieses Jahr wieder veliehen. Am 16. Februar 2012 stand der Sieger fest: Die Comenius-Gruppe. Ihr Schulabend überzeugte die Jury durch eine rekordverdächtige Länge, extreme Langeweile und den Mangel an Kompetenz, Mikrofone zu benutzen. Gewürdigt werden diejenigen Teilnehmer, die sich gut vorbereitet hatten und ein Sonderpreis für das retardierende Moment geht an die Lehrer für ihr Lied mit dem „Bling“.

Fasching. Die SMV hat sich eine sehr innovative Idee ausgedacht: Mottowoche. Das Gleiche haben die letztjährigen Abiturienten gemacht, dieses Mal wurde die Aktion auf die ganze Schule ausgeweitet. Vor allem der „Geschlechtertausch“ war lustig, vor allem weil es am Montag war und die Comenius-Gruppe bei ihrem ersten Frühstück am LGH ziemlich verwirrt zugeschaut hat. Sie mussten gedacht haben: „Die spinnen, die Deutschen.“

Kafka, das doch nicht lebensmüde Kellerkind, bereitet uns ermüdende Tage. Am 16. Februar sah die Oberstufe die „Collage“ (Theaterstück, keine Bilder), welche mit einer Frage endete: „Was ist soeben passiert?“ Und am 27. Februar das Interview mit einem Biografen, welcher uns einige Tipps zur Interpretation von Kafkas Stil gab. Wir haben eine Verbindung zwischen Josef K. und Franz Kafka erkannt, wer konnte das denn wissen? Alle außer einer. Darauf, dass die Veranstaltung öffentlich war und fast keiner freiwillig kam, möchte ich gar nicht eingehen.

Der wertvolle Tipp des Monats: Liebe Einbrecher vom 29. Februar, herzlichen Glückwunsch zum Erhalt von zwei Computern aus dem Büro unseres Hausmeisters. Ich möchte euch jetzt einige Informationen geben: Der eine PC läuft auf Windows 2000 und der andere ist sieben Jahre alt. Jeder PC ist ungefähr 2,70€ wert. Die Fensterscheibe war über 50€ wert. Danke, dass ihr die PCs gewählt habt, wir sind euch dafür sehr dankbar.

Zum Weiterlesen: Die komplette Unser-Monat-Kolumne

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