Andy Ihnatko, MacWorld-Kolumnist und TWIT-Gast, ist von einem iPhone 4S zum Galaxy S III gewechselt. Wieso? Aus vier Gründen: Bessere Tastatur (SwiftKey), größerer Bildschirm, das Share-Menü und größere Freiheit. Das wären auch meine vier Gründe, wieso ich Android gegenüber iOS bevorzuge. Ich finde, er hat es in seiner Kolumne auf den Punkt gebracht.
Hier ist eine App, die es schon länger gibt, deren volles Potential viele aber nicht kennen: Google Search für iOS. „Wieso brauche ich denn eine App für Google? Die Suchmaschine ist doch in Safari integriert?“ Eine berechtigte Frage, aber die App glänzt insbesondere bei der Sprachsuche. Das kleine Mikrofon am unteren Rand ist nicht nur ein Konkurrent zu Siri, sondern ein Konkurrent zur guten alten Tastatur. Denn erst, wenn man durch das Diktieren deutlich schneller ist, entfaltet sich der wahre Nutzen der Spracherkennung. Google ist die erste Firma, die das erreicht hat. Google Voice Search ist unglaublich schnell.
Temple Run 2, die Fortsetzung des beliebten Spiels, ist nun auf Android und iOS verfügbar. Temple Run 2 besitzt eine neue Grafik-Engine Unity, die auch schon auf der Android-Version von Temple Run benutzt wurde und erweitert die Welt des Spiels um gekurvte Wege, Wälder und Höhlen und Höhenunterschiede. Aber Temple Run 2 offenbart auch die größte Schwäche von iOS-Geräten: Schwache Leistung.
Google Maps ist nun wieder für iOS verfügbar. Die von Grund auf neu geschriebene App besitzt ein neues Design und ist auf den neuesten Stand gebracht worden: Navigation, Vektor-Karten, Öffentliche Verkehrsmittel und Street View stehen nun auch den iOS-Nutzern zur Verfügung.
In vieler Hinsicht sei Google Maps für iOS sogar besser als die Android-Version, da sie ein moderneres Design besäße und auch bei der Geschwindigkeit mithalten könne, schreibt The Verge. Engadget hingegen bemängelt den fehlenden Offline-Modus und dass das iPad noch leer ausgeht, empfiehlt aber dennoch den kostenlosen Download vom App Store (iOS 5.1+).
„Here“, ehemals Nokia Maps, ist ab sofort mit einer App im iOS App Store vertreten. Frustrierte Apple-Maps-Nutzer haben nun eine weitere Alternative, und eine gute zugleich.
Nokia Maps basiert auf NAVTEQ-Karten, eine der führenden Kartenanbieter der Welt und kann somit mit Google Maps mithalten. Wie The Atlantic schreibt, ist Nokia „der vergessene Kartenanbieter“ und wird oft unterschätzt. Ich schlage vor, Here eine Chance zu geben, schließlich ist es ja sowieso kostenlos.
Wer immer noch auf Google Maps für iOS wartet, muss sich noch etwas gedulden: Die App soll zwar schon fast fertig sein, doch einige Wochen wird die Testing-Phase noch dauern.
Update: Der erste Eindruck von The Verge: Besser als Apple, schlechter als Google.
Ein großes Beben aus Cupertino: Apples Führungskräfte Scott Forstall, bisher verantwortlich für iOS, und John Browett, erst vor kurzem als Apple-Retail-Chef eingesetzt, werden Apple verlassen. Insbesondere Scott Forstall musste in letzter Zeit viel Kritik für seine skeuomorphische Richtung und die Innovationslosigkeit von iOS einstecken, an die Spitze getrieben durch den Misserfolg von Apple Maps.