Das iPad mini 3 ist der größte Witz des Jahres

Bildschirmfoto 2014-10-16 um 19.47.45Hurrah, es ist da: Das iPad mini 3. Es ersetzt das bisherige iPad mini mit Retina Display, das nun für 299€ als iPad mini 2 verkauft wird, und kostet 399€. Doch außer der Ziffer am Ende hat sich fast nichts verändert, es ist eine reine Mogelpackung.

Im Vergleich zum wahren neuen Flaggschiff iPad Air 2 (dünner und schneller, Überraschung) hat sich beim iPad mini 3 nämlich so gut wie nichts verändert. Es beinhaltet immer noch den alten A7-Prozessor und ist auch genauso groß und dick wie das iPad mini 2. Lediglich der neue Touch ID Sensor ist mit an Bord und die Rückseite sieht leicht anders aus. Außerdem gibt es eine neue Gold-Variante. Das war es auch schon. Kein A8X-Chip, keine 8 MP Kamera, kein dünneres Gehäuse – all dies bleibt dem iPad Air 2 vorbehalten.

Wer nicht bereit ist, 100€ für einen Fingerabdruck-Sensor auszugeben, der bekommt mit dem alten iPad mini 2 das gleiche Gerät, nur mit kleinerer Ziffer (die übrigens nirgends auf dem iPad drauf steht). Kein Wunder, dass Apple kein schlauer Slogan eingefallen ist und das iPad mini jetzt mit dem Untertitel “With Touch ID” bewirbt.

Hier zur Vergleichstabelle von Apple.

Amazon Prime Instant Video

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Video on Demand Streaming boomt. Neben dem etablierten Maxdome kämpfen in Deutschland Amazon Prime Instant Video, Watchever, Sky Snap und seit neuestem auch Netflix um Marktanteile. Dabei hat Amazon ein Alleinstellungsmerkmal: Für nur umgerechnet 4€ im Monat bekommt man nicht nur eine akzeptable Auswahl an Serien und Filmen, sondern gleich das ganze Prime-Paket mit kostenloser Lieferung auf Amazon.de und die Leihbücherei für Kindle-Besitzer. Gerade deswegen ist Prime Instant Video einer der populärsten Anbieter, den ich natürlich auch ausprobiert habe. Weiterlesen

Surface Pro 3: Ein Tablet wird erwachsen

surface heroMicrosoft hat selbst gemerkt, was das größte Problem am Surface war: die Größe. Es war einfach zu klein. Das klingt jetzt sehr ironisch, da ich mich vor ein paar Wochen noch darüber beschwert habe, dass Smartphones zu groß sind – aber lasst mich erklären.

“Wie ein Laptop”: Microsoft hat das perfekte iPad Pro vorgestellt

Mit dem Original-Surface wollte Microsoft ein produktives Tablet anbieten und mit Photoshop und Office die Welt erobern. Das hat offensichtlich nicht geklappt. Jetzt läuft man in die andere Richtung: ein mobiles Ultrabook. Das gefällt mir.
War das Surface für mich bisher nur ein extrem teures, übermotorisiertes Tablet, das zudem noch dick und schwer war und den PC wegen des kleinen Bildschirms nicht ersetzen konnte, ist das neue Surface Pro 3 eine interessante Alternative zum Laptop.
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Parallels Business Solutions [Sponsored]

Macs von Apple sind schon lange nicht mehr die Exoten in Unternehmen, sie haben sich längst etabliert – auch wenn das der IT-Abteilung nicht immer gefällt. Schließlich müssen die dann zwei Betriebssysteme gleichzeitig unterstützen. Obwohl es bereits zahlreiche Mac-Apps gibt, darunter auch Microsoft Office, lohnt sich manchmal der Sprung in die Windows-Welt. Hier hat sich Parallels als Virtualisierungssoftware als Alternative zum Dual-Boot-System via Boot Camp etabliert, da der oft nervige Neustart entfällt. Weiterlesen

Galaxy S3 erhält kein KitKat-Update wegen Problemen mit TouchWiz

Golem berichtet:
Alle Arbeiten an der Implementierung von Android 4.4 für das Galaxy S3 wurden vorerst gestoppt. Laut Samsungs Unterlagen läuft das pure Android 4.4 auf dem Galaxy S3 ohne Probleme. Aber sobald die Samsung-eigenen Apps integriert werden, hakt es – die Apps werden nicht geladen. Ob das die Touchwiz-Oberfläche oder andere Samsung-Apps betrifft, ist nicht bekannt. Derzeit ist nicht absehbar, ob Samsung bereit ist, Zeit und Geld zu investieren, um Galaxy-S3-Besitzern ein Update auf die aktuelle Android-Version anbieten zu können. (Quelle: SamMobile)

Ein Trauerspiel. Wenn Samsung nicht bereit ist, für ihr erfolgreichstes Smartphone Zeit und Geld zu investieren, dann hat sich Samsung hiermit selbst abgeschafft. Vor allem läuft Android 4.4 ja problemlos – nur der Müll von Samsung, den sowieso keiner will, verhindert das Upgrade. Hätte man sich eher ein Nexus oder Motorola-Smartphone zulegen sollen.

Dystopie: Eine Welt ohne Netzneutralität

The Verge zeigt eindrucksvoll, wie eine Welt ohne Netzneutralität* aussehen würde:

You’re most excited about AT&T Platinum 4G, its new super-fast data service. It’s basically the same 4G that you’ve had for years, but you get to listen to AT&T Music and watch AT&T News and use AT&T Video Chat and download apps from the AT&T App Store without eating up any of your data. The plan only costs $100 a month, but you get the unlimited text-message package for an extra $20 since AT&T Instant Chat isn’t available for your friends on Verizon.

Everything in Comcast Country is fast. Yahoo is fast. Facebook is fast. You don’t know how much Rupert Murdoch paid for his fast lane, but it must be a lot: nothing loads as quickly as Fox News. Microsoft made a deal for its new console, so the Xbox lives in Comcast Country. You’d honestly rather play Killzone 7 than Titanfall: Black Ops, but PlayStation multiplayer costs extra. Everything outside of Comcast Country is slow, and you have to look at Comcast’s ads before you leave the border.

Reading List: “Your corporate internet nightmare starts now“, The Verge

*Was ist Netzneutralität? Netzneutralität bedeutet, dass die Internetgeschwindigkeit unabhängig vom übermittelten Inhalt ist. Jede Seite lädt gleich schnell. Es ist das Grundprinzip des Internets. Ohne Netzneutralität könnten Provider z.B. Geld von Amazon verlangen, dass Amazon in ihrem Netzwerk schneller lädt als eBay. Dagegen hätten Start-Ups überhaupt keine Chance und wir würden heute ohne Tumblr, Uber, YouTube oder Netflix leben. Ohne Facebook, Twitter oder WhatsApp. Stattdessen müssten wir Joyn benutzen.

Genau diese Netzneutralität ist zur Zeit in Amerika gefährdet, während das EU-Parlament sich mehrheitlich dafür einsetzt. Doch auch in Deutschland ist nicht alles perfekt: Während die Telekom zum Glück vor Gericht mit ihren gedrosselten und prioritisierenden Internetplänen gescheitert ist, wird Spotify Premium bei T-Mobile immer noch nicht dem Datenvolumen angerechnet. Eine Unverschämtheit.